Mountainbiketouren

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Möslalm
Art
Mountainbiketour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Österreich / Tirol / Karwendel / Tirol
Schwierigkeit
leicht
Charakter der Tour
Leichtere Tour die mit sportbegeisterten Kindern über 12 Jahren sicher auch unternommen werden kann.
Geprüft
Ja
Ausgangsort
Scharnitz , Bahnhofsvorplatz
Geh-/Fahrzeit
2 h
Streckenlänge
25 km
Höhenunterschied
415 Hm
Höchster Punkt
1262 m
Das herrliche Karwendelgebirge bietet ja vielfältige Möglichkeiten für den passionierten Mountainbiker. Eine dieser schönen Biketouren unternehmen wir dieses Mal ins Gleirschtal auf der offiziellen MTB-Route Nr. 579 von Scharnitz zur Möslalm. Es ist dies eine leichtere Tour die mit sportbegeisterten Kindern über 12 Jahren sicher auch unternommen werden kann. Wir stellen unser Rad in Scharnitz vor dem Bahnhof so hin, dass das Gebäude in unserem Rücken steht und wir zur Hauptstraße hinunter rollen. Dort heißt es nach links in die viel befahrene Bundesstraße 177 einbiegen. Durch den Ort Richtung Seefeld radelnd kommen wir gleich einmal zur Pfarrkirche, vor der wir nach links hinein abbiegen. Das grüne Hinweisschild Karwendeltäler zeigt uns die Richtung. Weiter östlich durch den Ort kommen wir zu einem großen Parkplatz linker Hand ( Biker die mit dem Auto anreisen, können hier gegen Gebühr ihr Auto abstellen ). Nach diesem passieren wir eine erste Abzweigung mit einer großen Wegweiserwand aus Holz, wo es nach links hinauf ins Karwendeltal abginge. Wir orientieren uns aber weiter geradeaus und immer noch auf einer Asphaltstraße verlassen wir die Bebauung von Scharnitz, an einem kleinen Schotterwerk vorbeirollend. Es beginnt eine erste Steigung nach dem letzten Haus, ehe wir am Ende der Asphaltpassage - links geht’s zur Pleisenhütte, rechts hinunter zum Ghs. Wiesenhof - geradeaus weiter in den Forstweg einfahren. Eine gepflegte Schotterstraße Richtung Hinterautal lässt uns kurvenreich auf ebener Strecke gemütlich dahinpedalieren . Nun kommt wieder eine wichtige Abzweigung, bei der wir rechts bleiben. Kurz davor befindet sich übrigens auch ein großes Holzkreuz und ein toller Aussichtspunkt hinunter in die Schlucht der hier noch jungen Isar. Also wir fahren dort rechts und eine erste Abfahrt hinunter in den Taleinschnitt, lässt uns das erste Mal in die Bremsen greifen! Unten am Ende der Abfahrt rollen wir über die hier noch schmale Isar und einer Brücke ohne Geländer, biegen scharf nach rechts ein und es beginnt eigentlich der schwerste Teil hinauf zur Einmündung ins Gleirschtal. Hier muss man schon bis zu 15% Steigung erklimmen, aber nur über eine Länge von 2 km! Dieses Teilstück ist bald einmal überwunden und genau dort wo es wieder flach wird, haben Sie rechts hinunter einen schönen Blick in die Gleirschklamm. Gut dass uns dort ein Geländer absichert! Nun beginnt ein herrliches und gemütliches Radeln auf feinstem Schotter hinein ins Gleirschtal. Kurvenreich schmiegt sich die Forststraße fast steigungslos an den Hang und wir biegen nirgends ab! Der Gleirschbach wird infolge rechterhand unser Begleiter, ehe wir bei der Schutzhütte Amtssäge (links drüben) eine letzte stärkere Steigung hinauf zur Möslalm in Angriff nehmen müssen. Aber dieser eine Kilometer bringt uns auch nicht übermäßig ins Schwitzen und wir erreichen die Möslalm auf einer Seehöhe von 1262 Metern, die eigentlich auf dem Gemeindegebiet der Stadt Innsbruck liegt. Eine herrlich gelegene Jausenstation empfängt uns mit freundlichen Wirtsleuten und Tiroler Schmankerln. Besonders die Kasknödl sind empfehlenswert! Vor der Hütt’n sitzend erblicken wir vor uns die Berge der Gleirsch-Halltalkette übergehend zur Stempeljochspitze und anschließend die Rückseite der Nordkette. Auch der einzelne Zack der berühmten Frau Hitt von Norden ist ganz rechts zu erblicken. Nach genussvoller Labung geht es natürlich behelmt auf die Abfahrt hinaus nach Scharnitz. Es rollt fast von alleine das Tal hinaus ehe wir hinunter wieder zur Isar etwas an Tempo wegnehmen. Nach der Überquerung des Baches beginnt nun die letzte Steigung hinauf zum Holzkreuz und der Einmündung der Hinterautalstraße. Aber diese 500 Meter Steigung sind gleich einmal überwunden und von nun an geht’s endgültig nur mehr bergab. Wir erreichen wieder den Asphalt und rollen in flotter Fahrt nach Scharnitz hinein. Bei der Pfarrkirche wieder rechts hinaus in den Verkehr und 500 Meter entlang der Bundesstraße. Zum Bahnhof heißt es nochmals rechts einbiegen und nach einer Fahrtzeit von 2 Stunden haben wir unseren Ausgangsort erreicht.

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