Mountainbiketouren
Tourdaten
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Plose, 2486 m
Art
Mountainbiketour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Italien / Südtirol / Dolomiten / Südtirol
Schwierigkeit
schwer
Geprüft
Ja
Ausgangsort
Brixen/Bressanone, Ortsteil Milland
Geh-/Fahrzeit
4,5 h
Streckenlänge
53 km
Höhenunterschied
1916 m
Auskunft
Man würde es gar nicht glauben, wenn man von der Autobahnausfahrt
Brixen kommend sich vom Norden der ehemaligen Bischofsstadt nähert
und dabei links oben einen Berg erblickt auf dem eine Radarstation
steht, daß man bei dieser Biketour soviele Höhenmeter
"erklimmen" muß. Aber die Plose wie sie die Einheimischen
nennen, dürfte tatsächlich eine Rekordfahrt darstellen,
weil es in den Alpen wenig Auffahrten gibt wo man 1916 Höhenmeter
bei einer Auffahrt "erklettern" kann!
Das Prädikat schwer bekommt diese Tour hauptsächlich
wegen der vielen Höhenmeter. Die Strecke ist nie extrem steil,
aber dafür mit mehr als 26 Kilometer reiner Bergstrecke schon
ziemlich lang. Und eines sei schon jetzt vorweggenommen, freuen
Sie sich auf die Abfahrt! Unseren Start im Ortsteil Milland von
Brixen erreichen wir wenn wir vom Norden (Brenner) kommend auf
der Staatsstraße durch Brixen fahren und nach der Abzweigung
nach Feldthurns bei der nächsten Kreuzung mit Ampel nach
links hinunter zum Eisack abbiegen.
Über eine Brücke überqueren wir den bekanntesten
Fluß Südtirols und biegen danach nach rechts ab. Der
Wegweiser zum Würzjoch/ Passo del Erbe und St.Andrä
zeigt uns die Richtung. In dieser Gegend sollten Sie dann einen
Parkplatz "ergattern".
Egal ob Sie mit dem Rennrad (Strecke kürzer) oder mit dem
MTB unterwegs sind, auf alle Fälle beginnt die Steigung hinauf
nach St.Andrä sehr moderat und sie bleibt auch fast immer
so. Nie mehr als 10, manchmal 12 Prozent Steigung sind bei dieser
Tour nicht zu überwinden. Auch sollten Sie eventuelle Energieriegel
mithaben. Bei dieser Fahrt ist es nämlich ratsam immer eine
Kleinigkeit zu essen.
Gehen Sie diese Biketour langsam an, schneller können Sie
immer noch werden. Auf vier weit auseinander liegenden Kehren
gewinnen wir auf gepflegter Asphaltstrecke ständig an Höhe.
Die Aussicht wird immer interessanter und wir kommen durch die
erste Ortschaft, nämlich St.Andrä auf einer Seehöhe
von 961 Metern. Bald nach dem Ort beginnt nun eine längere
Passage durch den sogenannten Kleranter Wald, immer noch auf Asphalt
und immer noch "angenehm" steil. Unterhalb des Gollerbauern
macht die Straße nun eine markante Richtungsänderung
nach links und hinein ins Aferer Tal. Dabei können Sie auch
rechts drüben die herrlichen Bergspitzen der nördlichsten
Dolomitenberge, nämlich der Geißler-Gruppe erspähen.
Zwei weitere kurze Kehren durch Afers hindurch und wir kommen
in Folge zu einer wichtigen Abzweigung, nach links hinauf heißt
es abbiegen und wir folgen dem Hinweis nach Kreuztal. Über
vier weitere Kehren erreichen wir Kreuztal (2012 m). Hier endet
auch die Asphaltstraße beim Gasthof Geisler. Wir mit dem
Mountainbike fahren nun auf einer schönen Naturstraße
die letzten 480 Höhenmeter weiter hoch. Eine genußreiche
Panoramatour die sich über fünf Kehren in die baumlose
Landschaft schlängelt muß nun zum Finale erklommen
werden. Im Winter ist hier High-Life angesagt! Die zahlreichen
Lifttrassen zeigen dies.
Nach ca. 3,5 stündiger "Kurblerei" stehen
wir dann vor der Plosehütte und fragen uns wo ist der Gipfel?
Sie brauchen sich nur umzudrehen und werden die letzte Steigung
sofort erblicken. Ein fast flacher Platz in der Größe
eines Fußballfeldes an dem am linken Rand eine militärische
Radarstation der NATO steht, ist der Höhepunkt dieser langen
Biketour. Wir haben 2486 m Seehöhe erreicht und die gewaltige
Aussicht in allen Richtungen belohnt uns für unsere Mühe!
Von den Zillertaler Alpen über den Ritten bei Bozen bis hinüber
zu den Aferer Geißler mit dem Peitlerkofel und dahinter
die Geißler-Gruppe lassen unser "Berglerherz"
höher schlagen! Manchmal können Sie hier heroben auch
Paraglider beim Start hinunter nach Brixen beobacheten.
Nach einer ausgiebigen Rast in der Plosehütte begeben wir
uns auf die Abfahrt . Nach dem Erreichen der Asphaltstrecke bei
Kreuztal beginnt nun ein Downhill des besonderen Hochgenusses!
Der Autor dieser Tour hatte noch dazu das Glück daß
an diesem Tage "Null-Verkehr" war und auf der ganzen
asphaltierten Strecke von fast 22 Kilometer nur fünf Autos
entgegen kamen. Er glaubte auf einer abgesperrten Straße
des Giro d'Italia unterwegs zu sein!
Da auch das Gefälle nie extrem fällt, die Kurven fast
nie gefährlich sind, wird Ihnen diese Abfahrt hinunter nach
Brixen hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben! Downhill
vom Feinsten - aber bitte immer mit Helm!
Nach 53 Kilometern erreichen wir wieder die ersten Häuser
von Brixen und die Gedanken an eine tolle Biketour in Südtirol
begleitet uns nach Hause .
Brixen kommend sich vom Norden der ehemaligen Bischofsstadt nähert
und dabei links oben einen Berg erblickt auf dem eine Radarstation
steht, daß man bei dieser Biketour soviele Höhenmeter
"erklimmen" muß. Aber die Plose wie sie die Einheimischen
nennen, dürfte tatsächlich eine Rekordfahrt darstellen,
weil es in den Alpen wenig Auffahrten gibt wo man 1916 Höhenmeter
bei einer Auffahrt "erklettern" kann!
Das Prädikat schwer bekommt diese Tour hauptsächlich
wegen der vielen Höhenmeter. Die Strecke ist nie extrem steil,
aber dafür mit mehr als 26 Kilometer reiner Bergstrecke schon
ziemlich lang. Und eines sei schon jetzt vorweggenommen, freuen
Sie sich auf die Abfahrt! Unseren Start im Ortsteil Milland von
Brixen erreichen wir wenn wir vom Norden (Brenner) kommend auf
der Staatsstraße durch Brixen fahren und nach der Abzweigung
nach Feldthurns bei der nächsten Kreuzung mit Ampel nach
links hinunter zum Eisack abbiegen.
Über eine Brücke überqueren wir den bekanntesten
Fluß Südtirols und biegen danach nach rechts ab. Der
Wegweiser zum Würzjoch/ Passo del Erbe und St.Andrä
zeigt uns die Richtung. In dieser Gegend sollten Sie dann einen
Parkplatz "ergattern".
Egal ob Sie mit dem Rennrad (Strecke kürzer) oder mit dem
MTB unterwegs sind, auf alle Fälle beginnt die Steigung hinauf
nach St.Andrä sehr moderat und sie bleibt auch fast immer
so. Nie mehr als 10, manchmal 12 Prozent Steigung sind bei dieser
Tour nicht zu überwinden. Auch sollten Sie eventuelle Energieriegel
mithaben. Bei dieser Fahrt ist es nämlich ratsam immer eine
Kleinigkeit zu essen.
Gehen Sie diese Biketour langsam an, schneller können Sie
immer noch werden. Auf vier weit auseinander liegenden Kehren
gewinnen wir auf gepflegter Asphaltstrecke ständig an Höhe.
Die Aussicht wird immer interessanter und wir kommen durch die
erste Ortschaft, nämlich St.Andrä auf einer Seehöhe
von 961 Metern. Bald nach dem Ort beginnt nun eine längere
Passage durch den sogenannten Kleranter Wald, immer noch auf Asphalt
und immer noch "angenehm" steil. Unterhalb des Gollerbauern
macht die Straße nun eine markante Richtungsänderung
nach links und hinein ins Aferer Tal. Dabei können Sie auch
rechts drüben die herrlichen Bergspitzen der nördlichsten
Dolomitenberge, nämlich der Geißler-Gruppe erspähen.
Zwei weitere kurze Kehren durch Afers hindurch und wir kommen
in Folge zu einer wichtigen Abzweigung, nach links hinauf heißt
es abbiegen und wir folgen dem Hinweis nach Kreuztal. Über
vier weitere Kehren erreichen wir Kreuztal (2012 m). Hier endet
auch die Asphaltstraße beim Gasthof Geisler. Wir mit dem
Mountainbike fahren nun auf einer schönen Naturstraße
die letzten 480 Höhenmeter weiter hoch. Eine genußreiche
Panoramatour die sich über fünf Kehren in die baumlose
Landschaft schlängelt muß nun zum Finale erklommen
werden. Im Winter ist hier High-Life angesagt! Die zahlreichen
Lifttrassen zeigen dies.
Nach ca. 3,5 stündiger "Kurblerei" stehen
wir dann vor der Plosehütte und fragen uns wo ist der Gipfel?
Sie brauchen sich nur umzudrehen und werden die letzte Steigung
sofort erblicken. Ein fast flacher Platz in der Größe
eines Fußballfeldes an dem am linken Rand eine militärische
Radarstation der NATO steht, ist der Höhepunkt dieser langen
Biketour. Wir haben 2486 m Seehöhe erreicht und die gewaltige
Aussicht in allen Richtungen belohnt uns für unsere Mühe!
Von den Zillertaler Alpen über den Ritten bei Bozen bis hinüber
zu den Aferer Geißler mit dem Peitlerkofel und dahinter
die Geißler-Gruppe lassen unser "Berglerherz"
höher schlagen! Manchmal können Sie hier heroben auch
Paraglider beim Start hinunter nach Brixen beobacheten.
Nach einer ausgiebigen Rast in der Plosehütte begeben wir
uns auf die Abfahrt . Nach dem Erreichen der Asphaltstrecke bei
Kreuztal beginnt nun ein Downhill des besonderen Hochgenusses!
Der Autor dieser Tour hatte noch dazu das Glück daß
an diesem Tage "Null-Verkehr" war und auf der ganzen
asphaltierten Strecke von fast 22 Kilometer nur fünf Autos
entgegen kamen. Er glaubte auf einer abgesperrten Straße
des Giro d'Italia unterwegs zu sein!
Da auch das Gefälle nie extrem fällt, die Kurven fast
nie gefährlich sind, wird Ihnen diese Abfahrt hinunter nach
Brixen hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben! Downhill
vom Feinsten - aber bitte immer mit Helm!
Nach 53 Kilometern erreichen wir wieder die ersten Häuser
von Brixen und die Gedanken an eine tolle Biketour in Südtirol
begleitet uns nach Hause .








